Butternusskürbisse

 

Der Butternutkürbis ist besonders schmackhaft und nicht nur wegen seines zarten Fruchtfleisches bei der Zubereitung verschiedener Gerichte überaus beliebt in der feinen Küche. Denn der Butternutkürbis kann für ganz unterschiedliche Küchenrezepte, von herzhaft bis süß, zu einem echten Gaumenschmaus werden. Der Butternutkürbis ist schon nach außen hin erkennbar durch seine charakteristische, birnenartige Form und wird daher auch Birnenkürbis genannt. Botanisch gesehen gehört der Butternutkürbis zu den Moschus Kürbisgewächsen, im erntereifen Zustand kann sein Gewicht variieren von 200 g bis zu Exemplaren die 2 Kilogramm oder sogar mehr auf die Waage bringen. 

Die typische Erntezeit des Butternutkürbis in Deutschland ist der Herbst. Ursprünglich stammt diese Kürbissorte aus Amerika, angebaut wird Butternutkürbis vor allem im Süden Deutschlands aber auch in wärmeren Gegenden Spaniens. Je nach Art kann die Schale des Butternutkürbis entweder ziemlich glatt oder auch leicht genoppt und gelblich sein. Hinter der Schale verbirgt sich dann das zarte, wohlschmeckende Fruchtfleisch, welches diese Kürbisart in der feinen Küche so beliebt macht. Das Fruchtfleisch des Butternutkürbis zeichnet sich durch seine hell orange Farbe aus und verfügt über eine dezente Süße mit mildem Butteraroma. Der Butternutkürbis ist aber auch ein wahres Kraftpaket, was seine zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe angeht. Außerdem hat diese Kürbis nur vergleichsweise wenig Kalorien, aber viele Ballaststoffe, deshalb ist er auch bei Menschen so beliebt, welche eine Diät durchführen oder abnehmen möchten. 

Obwohl der Butternutkürbis etwas gehaltvoller ist, als manche andere Kürbisarten, so sind dennoch in 100 g des Fruchtfleisches nur etwa 40 cal enthalten. Der Fettanteil im Butternutkürbis ist außerordentlich gering, dafür enthält das vitalstoffreiche Kraftpaket ganz unterschiedliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Vor allem der relativ hohe Gehalt an Vitamin C, A, Calcium, Magnesium und Kalium ist signifikant, sodass der Butternutkürbis ein wichtiger Baustein einer ausgeglichenen und gesunden Ernährungsweise sein kann. Bei Einkauf und Lagerung sollten einige Dinge beachtet werden. Zwischen verschiedenen anderen Kürbissorten ist der Butternusskürbis auf vielen herbstlichen Wochenmärkten in Deutschland immer zu finden. 

Ein wichtiges Kriterium beim Einkauf sollte die Größe sein. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Aroma des Butternutkürbis am besten ausgeprägt ist bei einer Länge von etwa 20-30 cm und einem Gesamtdurchmesser von etwa 10-12 cm. Es ist allerdings nicht erforderlich, vor Ort eine Abmessung mit einem Lineal vorzunehmen, das gesunde Augenmaß ist hier völlig ausreichend. Der Kürbis sollte eine unversehrte und gleichmäßige Schale aufweisen. Schäden und andere Risse sollten aus Qualitätsgründen nicht vorhanden sein, denn dadurch könnte die Lagerfähigkeit beeinträchtigt werden. Oft wird die Frage gestellt, wie lange der Butternutkürbis eigentlich haltbar ist. Hier gilt das gleiche, wie bei den anderen Kürbisarten auch, nämlich in der Regel sehr lange. 

Die Aufbewahrung sollte stets an einem kühlen und trockenen Ort erfolgen, so kann bedenkenlos von einer Lagerfähigkeit von mehreren Wochen, ja sogar Monaten ohne Qualitätsverlust ausgegangen werden. Wer den Butternutkürbis über längere Zeit zu Hause einlagern möchte, sollte auf keinen Fall den Stiel entfernen. Denn ohne den Stil könnte das Fruchtfleisch ziemlich schnell austrocknen und so den Kürbis für den Genuss unbrauchbar werden lassen. Ist der Kürbis aber bereits in einzelne Stücke zerlegt worden, dann ist die Haltbarkeit natürlich entsprechend eingeschränkt. Im Kühlschrank halten sich die Kürbisstücke bis zu einer Woche lang verbrauchsfähig. Es ist auch unproblematisch möglich, den Butternutkürbis stückweise einzufrieren. Dazu werden die einzelnen Stücke zunächst blanchiert, also einfach nur kurz mit heißem Wasser übergossen oder darin eingetaucht. Anschließend werden die Kürbisstücke in einem geeigneten gefrierfähigen Gefäß aus Plastik oder Glas verschlossen und sodann tiefgefroren. 

Vor der Zubereitung für leckere Gerichte aus Butternutkürbis sollte die Schale entfernt werden. Diese ist recht dünn und lässt sich meist problemlos beseitigen. Im Vergleich zum Hokkaido wird die Schale des Butternutkürbis beim Kochen nicht so richtig weich. Um die Schale zu entfernen, sollte der Butternutkürbis zunächst in der Mitte geteilt und dann, je nach Größe, auch noch geviertelt werden. Wenn die jeweiligen Enden entfernt werden, rutscht der Kürbis nicht so leicht weg und die Schale lässt sich noch besser entfernen. Die Kerne können einfach mit einem Löffel entfernt werden. Die Schale lässt sich am besten von oben nach unten mit einem scharfen Messer abschälen. Dabei kann großzügig vorgegangen werden, damit das Fruchtfleisch direkt unter der Schale auch mit entfernt wird. Denn dieses direkt unter der Schale befindliche Fruchtfleisch ist in der Regel etwas faseriger und derber als der Rest.